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Silent PC - Endlich Ruhe in der Kiste!
Wer
kennt das nicht, man schaltet den PC ein und will in Ruhe
arbeiten, Musik hören oder im Internet surfen, doch
der Lärm den CPU-Kühler, Netzteil, Festplatte,
Mainboard und Grafikkarte machen treibt einen fast in
den Wahnsinn. Da ich dieses Problem selber hatte habe
ich mich dazu entschlossen einige Bauteile meines Systems
gegen ruhigere, leisere und Nervenschonendere auszutauschen.
Der PC der von mir umgebaut wird ist keine Arbeitsstation
sondern dient mir im Wohnzimmer als Multimedia PC. Musik
hören, im Internet surfen und Filme abspielen sind
seine Hauptaufgaben.
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Ausgangssituation
Da der PC nur als Multimediastation dient
sind die einzelnen Komponenten nicht gerade der High-End
Klasse zuzuschreiben aber für ihren Einsatzzweck
völlig ausreichend. Außerdem habe ich so weniger
Probleme den PC passiv zu kühlen als wenn ich es
mit einem 3GHz Intel zu tun hätte :-).
Der PC besteht aus folgenden Komponenten:
- Gehäuse: Standart MidiTower
- Netzteil: Standart 400 Watt Netzteil mit 120
mm Lüfter
- Mainboard: MSI ATX Mainboard mit passiv gekühltem
VIA Chipsatz
- Dimm: 256 MB DDR Ram
- CPU: AMD Athlon 2000 (1600 MHz)
- CPU Kühler: Arctic Cooling Copper Silent
2
- HDD: 160 GB Samsung
- DVD: Teac DVD Rom Laufwerk
- Grafikkarte: Nvidia GeForce2 MX
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Der erste Schritt:
Das Netzteil
Da die Grafikkarte und das Mainboard bereits
passiv gekühlt werden und der CPU Kühler eigentlich
den leiseren seiner Zunft angehört nehme ich mir
als erstes einmal das Netzteil vor.
Ich ersetze das Standart 400 Watt Netzteil durch ein komplett
pasiv gekühltes 423 Watt silentmaxx Netzteil. Zugegeben,
das Netzteil ist nicht gerade billig aber schon nach dem
ersten einschalten merke ich eine deutliche Verringerung
der Lautstärke.
Nach dem Wechsel des Netzteils hört man zum ersten
mal wieviel Lärm der Lüfter und die Festplatte
machen. Womit wir auch schon zum zweiten Schritt kommen.
Dem Tausch der Festplatte.
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Der Zweite Schritt:
Die Festplatte
Als ich die Samsung Festplatte gekauft
habe war sie wirklich sehr leise. Doch mitlerweile hört
man ein unangenehmes Pfeifgeräusch und so habe ich
mich dazu entschlossen sie gegen eine 160 GB Seagate HDD
auszutauschen.
Der Effekt ist sofort hörbar. Man hört nämlich
gar nichts mehr pfeifen. Sehr, sehr angenehm :-)!
Nachdem nun das Netzteil, das Mainboard und die Grafikkarte
passiv gekühlt werden und die alte Festplatte einer
neuen, leiseren weichen musste, bleibt als letzte Lärmquelle
nur noch der CPU Kühler übrig.
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Der dritte Schritt:
Der CPU Kühler
Wie schon etwas weiter oben erwähnt
gehört der Cooper Silent 2 eigentlich zu den leiseren
CPU Kühlern. Wenn sich aber außer Ihm nichts
mehr dreht dann ist er doch sehr deutlich zu hören.
Also bleibt mir nur eins zu tun, das Ding muß runter.
Dieser Schritt stellt mich vor eine Frage. Wasserkühlung
oder Heatpipe? Nach längerem überlegen entscheide
ich mich aufgrund des doch recht kleinen Prozessors für
eine Heatpipe. Sie ist meiner meinung nach völlig
ausreichend um einen 2000 Athlon zu kühlen. Außerdem
ist sie günstiger und leichter einzubauen als eine
Wasserkühlung. Noch dazu entfallen die Wartungskosten
einer Wasserkühlung.
Nach längerem hin und her habe ich dann doch noch
die Heatpipe meines Vertrauens gefunden. Ich entscheide
mich für den Thermaltake Sonic Tower.
Diese Heatpipe zeichnet sich durch Ihre einfache Montage
auf den veschiedensten Sockeln aus (775/478/939/Sockel
A)! Die Kühlleistung wird laut unterschiedlichen
Tests als sehr gut eingestuft und außerdem war sie
bei Ebay für 25 Euro zu haben und hat somit alle
anderen CPU Kühllösungen ausgestochen.
Im Lieferumfang des Sonic Tower ist alles enthalten was
man zur Installation benötigt. Halterungen für
die verschiedensten Sockel, Wärmeleitpaste, eine
Anleitung in der jeder Sockeleinbau sehr gut beschrieben
wird und die nötigen Schrauben.
Der Einbau läuft problemlos. Einfach das Mainboard
ausbauen, den alten Kühler von der CPU nehmen und
den Prozessor schön sauber machen. Danach die Halterung
für den gewünschten Sockel auswählen und
den Sonic Tower montieren.
In meinem Fall handelt es sich um den Sockel A und damit
um eine sehr leichte Variante diesen Kühler einzubauen.
Ich musste einfach nur die mitgeliferten Schrauben durch
die links und rechst vom CPU Sockel liegenden Löcher
durch das Mainboard stecken und von unten verschrauben.
Fertig.
Nach dem wieder alles im Gehäuse eingebaut wurde
und die Kabel schön sorgfältig verlegt wurden
Erlaube ich mir einen ersten Testlauf.
Das Ergebnis: STILLE, einfach nur RUHE! Herrlich!
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Der vierte Schritt:
Das Hitzeproblem lösen
Doch meine Euphorie wird nach ein paar
Minuten durch das Hitzeproblem etwas getrübt. Die
CPU Temperatur steigt auf 61 Grad an und das ist mir dann
doch ein klein wenig zu hoch. Da die CPU und die anderen
Bauteile ohne Gehäuselüfter höchstwahrscheinlich
keine lange Lebensdauer haben muss ich wohl oder übel
einen oder mehrere Lüfter einbauen.
Ich entscheide mich als erstes für einen 120mm Lüfter
an der Rückseite des Gehäuses. Und siehe da,
kaum eingebaut sinkt die CPU Temperatur auf 48 Grad. Damit
kann ich für's erste leben und der 120mm Lüfter
von Xsilence ist so gut wie nicht hörbar.
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Fazit:
Ich habe meinen PC durch den Einbau eines
passiven Netzteils, eines passiven CPU Kühlers und
einer neuen HDD wirklich sehr leise bekommen. Zugegeben,
es war nicht billig aber es hat sich gelohnt. Der PC ist
kaum noch hörbar und hat endlich seinen Platz im
Wohnzimmer gefunden. Es ist mir jetzt auch möglich
leise Musik zu hören ohne das ein Pfeigeräusch
stört.
Außerdem hat das basteln sehr viel Spaß gemacht!
Hier
gibt's die Bilder
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